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Erscheinungsjahr: 1988

Anbieter: reBuy
Stand: 21.10.2020
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Das Residenzschloß zu Neustrelitz
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Ein verschwundenes Schloß in Mecklenburg. Das Residenzschloß zu Neustrelitz und seine Geschichte. In die imposante Reihe der barocken Residenzschöpfungen des 18. Jahrhunderts nach dem Versailler Idealvorbild einer Reißbrettstadt, deren Ausgangspunkt die landesherrliche Schloßanlage bildet, reiht sich auch die liebliche kleine Residenzstadt der Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz am Ufer des malerisch gelegenen und von ausgedehnten Waldungen umgebenen Zierker Sees ein. Den äußeren Anlaß für die Neuschöpfung dieser fürstlichen Hauptresidenz und schließlich der Gründung einer zugehörigen Residenzstadt "auf der grünen Wiese" bildete hier allerdings nicht das übersteigerte Repräsentationsbedürfnis des Landesherrn, sondern der verheerende Brand des bisherigen alten Residenzschlosses in der kleinen Hauptstadt Strelitz im Jahre 1712. Erst 11 Jahre zuvor, im Jahre 1701, war das neue Herzogtum durch eine brüderliche Landesteilung entstanden und man hatte das alte Strelitzer Schloß kostbar und aufwendig zur neuen fürstlichen Residenz ausgebaut. Das dem Herzog liebgewordene Jagdschloß Glienke am nahen Zierker See diente als Interimssitz bis bald klar war, das man hier "wegen seiner angenehmen Lage, gesunder Luft und Wassers, auch truckenen Grund und Bodens" das Jagdhaus zur neuen dauerhaften Residenz erheben und entsprechend ausbauen wolle. Bereits 1719 begannen die ersten Arbeiten am Lustgarten hinter dem fürstlichen Wohnhaus in Glienke, das nunmehr für den Ausbau als Residenzschloß auserkoren war. Die Pläne für den großen Schloßumbau entwarf der aus Braunschweig nach Strelitz berufene und 1723 zum Hof- und Lustgärtner bestallte spätere herzogliche Baumeister Christoph Julius Löwe. 1731 war das neue Residenzschloß fertiggestellt und es begann eine bewegte Schloßgeschichte. Als das neue Schloß fertig war, entschied sich Herzog Adolf Friedrich III. ganz aus praktischen Erwägungen für eine planmäßige Stadtneugründung neben dem neuen Residenzschloß und begründete im Jahre 1733 die auf dem Reißbrett vom Schloßbaumeister Christoph Julius Löwe entworfene Residenzstadt Neustrelitz. Ihren Grundriß plante Löwe als einen achtstrahligen Stern mit einem großen quadratischen Marktplatz in der Mitte. Herzstück dieser barocken Neuschöpfung war und blieb aber das Residenzschloß, das die Herzöge und späteren Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz bis 1918 bewohnten und immer wieder baulich verändert haben. Namhafte Künstler und Architekten wie Friedrich Wilhelm Buttel, Friedrich August Stüler und Albert Geyer prägten das Erscheinungsbild des großen Gebäudekomplexes, der durch einen Erweiterungsbau von 1905 bis 1909 seine endgültige Form mit dem stadtbildprägenden Kuppelturm erhielt. Nach dem Ende der Monarchie zogen u. a. der Landtag und das neu geschaffene Landesmuseum in die Schloßräume ein. Zur Zeit der NS-Diktatur wurden große Teile des Schlosses als "Führerschule des Berliner Hochschul-Institutes für Leibesübungen" genutzt. Die Geschichte des bedeutenden Schlosses fand in der Nacht vom 29. Zum 30. April 1945 ein jähes Ende, als ein Großfeuer den historischen Bau in Schutt und Asche legte. Bis 1950 wurde die Brandruine bis auf die Keller beräumt und jene Lücke im Stadtbild geschaffen, die bis heute besteht und als schmerzhaft empfunden wird. Das Herzstück der Barockstadt ist verschwunden und all die umliegenden Gebäude wirken wie verloren, die Terrassen des schönen Schloßgartens führen ins Nichts. Nach langen und umfangreichen Archivstudien gelingt es dem Autor, neue Aspekte aus der fast 200jährigen Baugeschichte des Schlosses mit bislang unbekannten Bauentwürfen in den Kontext einer umfassenden kunst- und baugeschichtlichen Würdigung zu stellen. Das vorliegende, reich bebilderte und mit Grundrissen und Plänen ausgestattete Buch zeichnet erstmalig so umfassend und anschaulich die Geschichte dieses bedeutenden fürstlichen Residenzschlosses nach und möchte einen Beitrag zur aktuellen Wiederaufbaudiskussion leisten.

Anbieter: buecher
Stand: 21.10.2020
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Das Residenzschloß zu Neustrelitz
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Ein verschwundenes Schloß in Mecklenburg. Das Residenzschloß zu Neustrelitz und seine Geschichte. In die imposante Reihe der barocken Residenzschöpfungen des 18. Jahrhunderts nach dem Versailler Idealvorbild einer Reißbrettstadt, deren Ausgangspunkt die landesherrliche Schloßanlage bildet, reiht sich auch die liebliche kleine Residenzstadt der Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz am Ufer des malerisch gelegenen und von ausgedehnten Waldungen umgebenen Zierker Sees ein. Den äußeren Anlaß für die Neuschöpfung dieser fürstlichen Hauptresidenz und schließlich der Gründung einer zugehörigen Residenzstadt "auf der grünen Wiese" bildete hier allerdings nicht das übersteigerte Repräsentationsbedürfnis des Landesherrn, sondern der verheerende Brand des bisherigen alten Residenzschlosses in der kleinen Hauptstadt Strelitz im Jahre 1712. Erst 11 Jahre zuvor, im Jahre 1701, war das neue Herzogtum durch eine brüderliche Landesteilung entstanden und man hatte das alte Strelitzer Schloß kostbar und aufwendig zur neuen fürstlichen Residenz ausgebaut. Das dem Herzog liebgewordene Jagdschloß Glienke am nahen Zierker See diente als Interimssitz bis bald klar war, das man hier "wegen seiner angenehmen Lage, gesunder Luft und Wassers, auch truckenen Grund und Bodens" das Jagdhaus zur neuen dauerhaften Residenz erheben und entsprechend ausbauen wolle. Bereits 1719 begannen die ersten Arbeiten am Lustgarten hinter dem fürstlichen Wohnhaus in Glienke, das nunmehr für den Ausbau als Residenzschloß auserkoren war. Die Pläne für den großen Schloßumbau entwarf der aus Braunschweig nach Strelitz berufene und 1723 zum Hof- und Lustgärtner bestallte spätere herzogliche Baumeister Christoph Julius Löwe. 1731 war das neue Residenzschloß fertiggestellt und es begann eine bewegte Schloßgeschichte. Als das neue Schloß fertig war, entschied sich Herzog Adolf Friedrich III. ganz aus praktischen Erwägungen für eine planmäßige Stadtneugründung neben dem neuen Residenzschloß und begründete im Jahre 1733 die auf dem Reißbrett vom Schloßbaumeister Christoph Julius Löwe entworfene Residenzstadt Neustrelitz. Ihren Grundriß plante Löwe als einen achtstrahligen Stern mit einem großen quadratischen Marktplatz in der Mitte. Herzstück dieser barocken Neuschöpfung war und blieb aber das Residenzschloß, das die Herzöge und späteren Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz bis 1918 bewohnten und immer wieder baulich verändert haben. Namhafte Künstler und Architekten wie Friedrich Wilhelm Buttel, Friedrich August Stüler und Albert Geyer prägten das Erscheinungsbild des großen Gebäudekomplexes, der durch einen Erweiterungsbau von 1905 bis 1909 seine endgültige Form mit dem stadtbildprägenden Kuppelturm erhielt. Nach dem Ende der Monarchie zogen u. a. der Landtag und das neu geschaffene Landesmuseum in die Schloßräume ein. Zur Zeit der NS-Diktatur wurden große Teile des Schlosses als "Führerschule des Berliner Hochschul-Institutes für Leibesübungen" genutzt. Die Geschichte des bedeutenden Schlosses fand in der Nacht vom 29. Zum 30. April 1945 ein jähes Ende, als ein Großfeuer den historischen Bau in Schutt und Asche legte. Bis 1950 wurde die Brandruine bis auf die Keller beräumt und jene Lücke im Stadtbild geschaffen, die bis heute besteht und als schmerzhaft empfunden wird. Das Herzstück der Barockstadt ist verschwunden und all die umliegenden Gebäude wirken wie verloren, die Terrassen des schönen Schloßgartens führen ins Nichts. Nach langen und umfangreichen Archivstudien gelingt es dem Autor, neue Aspekte aus der fast 200jährigen Baugeschichte des Schlosses mit bislang unbekannten Bauentwürfen in den Kontext einer umfassenden kunst- und baugeschichtlichen Würdigung zu stellen. Das vorliegende, reich bebilderte und mit Grundrissen und Plänen ausgestattete Buch zeichnet erstmalig so umfassend und anschaulich die Geschichte dieses bedeutenden fürstlichen Residenzschlosses nach und möchte einen Beitrag zur aktuellen Wiederaufbaudiskussion leisten.

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Ein verschwundenes Schloß in Mecklenburg. Das Residenzschloß zu Neustrelitz und seine Geschichte.In die imposante Reihe der barocken Residenzschöpfungen des 18. Jahrhunderts nach dem Versailler Idealvorbild einer Reißbrettstadt, deren Ausgangspunkt die landesherrliche Schloßanlage bildet, reiht sich auch die liebliche kleine Residenzstadt der Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz am Ufer des malerisch gelegenen und von ausgedehnten Waldungen umgebenen Zierker Sees ein. Den äußeren Anlaß für die Neuschöpfung dieser fürstlichen Hauptresidenz und schließlich der Gründung einer zugehörigen Residenzstadt „auf der grünen Wiese“ bildete hier allerdings nicht das übersteigerte Repräsentationsbedürfnis des Landesherrn, sondern der verheerende Brand des bisherigen alten Residenzschlosses in der kleinen Hauptstadt Strelitz im Jahre 1712. Erst 11 Jahre zuvor, im Jahre 1701, war das neue Herzogtum durch eine brüderliche Landesteilung entstanden und man hatte das alte Strelitzer Schloß kostbar und aufwendig zur neuen fürstlichen Residenz ausgebaut.Das dem Herzog liebgewordene Jagdschloß Glienke am nahen Zierker See diente als Interimssitz bis bald klar war, das man hier „wegen seiner angenehmen Lage, gesunder Luft und Wassers, auch truckenen Grund und Bodens“ das Jagdhaus zur neuen dauerhaften Residenz erheben und entsprechend ausbauen wolle. Bereits 1719 begannen die ersten Arbeiten am Lustgarten hinter dem fürstlichen Wohnhaus in Glienke, das nunmehr für den Ausbau als Residenzschloß auserkoren war. Die Pläne für den großen Schloßumbau entwarf der aus Braunschweig nach Strelitz berufene und 1723 zum Hof- und Lustgärtner bestallte spätere herzogliche Baumeister Christoph Julius Löwe. 1731 war das neue Residenzschloß fertiggestellt und es begann eine bewegte Schloßgeschichte. Als das neue Schloß fertig war, entschied sich Herzog Adolf Friedrich III. ganz aus praktischen Erwägungen für eine planmäßige Stadtneugründung neben dem neuen Residenzschloß und begründete im Jahre 1733 die auf dem Reißbrett vom Schloßbaumeister Christoph Julius Löwe entworfene Residenzstadt Neustrelitz. Ihren Grundriß plante Löwe als einen achtstrahligen Stern mit einem großen quadratischen Marktplatz in der Mitte. Herzstück dieser barocken Neuschöpfung war und blieb aber das Residenzschloß, das die Herzöge und späteren Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz bis 1918 bewohnten und immer wieder baulich verändert haben. Namhafte Künstler und Architekten wie Friedrich Wilhelm Buttel, Friedrich August Stüler und Albert Geyer prägten das Erscheinungsbild des großen Gebäudekomplexes, der durch einen Erweiterungsbau von 1905 bis 1909 seine endgültige Form mit dem stadtbildprägenden Kuppelturm erhielt. Nach dem Ende der Monarchie zogen u. a. der Landtag und das neu geschaffene Landesmuseum in die Schloßräume ein. Zur Zeit der NS-Diktatur wurden große Teile des Schlosses als „Führerschule des Berliner Hochschul-Institutes für Leibesübungen“ genutzt. Die Geschichte des bedeutenden Schlosses fand in der Nacht vom 29. Zum 30. April 1945 ein jähes Ende, als ein Großfeuer den historischen Bau in Schutt und Asche legte. Bis 1950 wurde die Brandruine bis auf die Keller beräumt und jene Lücke im Stadtbild geschaffen, die bis heute besteht und als schmerzhaft empfunden wird. Das Herzstück der Barockstadt ist verschwunden und all die umliegenden Gebäude wirken wie verloren, die Terrassen des schönen Schloßgartens führen ins Nichts.Nach langen und umfangreichen Archivstudien gelingt es dem Autor, neue Aspekte aus der fast 200jährigen Baugeschichte des Schlosses mit bislang unbekannten Bauentwürfen in den Kontext einer umfassenden kunst- und baugeschichtlichen Würdigung zu stellen. Das vorliegende, reich bebilderte und mit Grundrissen und Plänen ausgestattete Buch zeichnet erstmalig so umfassend und anschaulich die Geschichte dieses bedeutenden fürstlichen Residenzschlosses nach und möchte einen Beitrag zur aktuellen Wiederaufbaudiskussion leisten.

Anbieter: Dodax
Stand: 21.10.2020
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Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement an ...
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Das Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel steht für eine Innovation in Forschung und Lehre, die mit Blick auf Führen und Leiten in Diakonie und Kirche akademische Herausforderungen der Interdisziplinarität, Normativität und Theorie-Praxis-Verbindung gestalten will.Der Band dokumentiert wissenschaftssystematische Herangehensweisen, Spannungsfelder und erste Ergebnisse der Forschung. Zu Worte kommen Theologinnen und Theologen, Wirtschaftswissenschaftler, Vorstände aus großen diakonischen Unternehmen und Studierende, die alle mehrjährige Leitungserfahrung aufweisen. Dokumentiert ist der grenzüberschreitende Diskussionsprozess durch Beiträge zu einem wissenschaftssystematischen Symposion, durch repräsentative Beiträge von hauptamtlich Lehrenden, durch Beiträge von Studierenden zum Diakoniewissenschaftlichen Programm, durch erste Ergebnisse in Form von Dissertationen sowie durch drei Studienprogramme MA national, MA international und den PhD.Mit Beiträgen von:Fred. G. Becker, Matthias Benad, Alexander Brink, Martin Büscher, Johannes Degen, Andreas Einig, Joachim Erdmann, Christian Geyer, Hanns-Stephan Haas, Mathias Hartmann, Beate Hofmann, Ursula Krey, Udo Krolzik, Edeltraud Lange-Riechmann, Uwe A. Lapp, Burkhard Meyer-Najda, Dietmar Motzer, Werner Nauerth, Wolfgang Nethöfel, Peter Quaschner, Joerg Schneider und Dierk Starnitzke.

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Stand: 21.10.2020
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Das Residenzschloß zu Neustrelitz
66,90 CHF *
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Ein verschwundenes Schloss in Mecklenburg. Das Residenzschloss zu Neustrelitz und seine Geschichte. In die imposante Reihe der barocken Residenzschöpfungen des 18. Jahrhunderts nach dem Versailler Idealvorbild einer Reissbrettstadt, deren Ausgangspunkt die landesherrliche Schlossanlage bildet, reiht sich auch die liebliche kleine Residenzstadt der Grossherzöge von Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz am Ufer des malerisch gelegenen und von ausgedehnten Waldungen umgebenen Zierker Sees ein. Den äusseren Anlass für die Neuschöpfung dieser fürstlichen Hauptresidenz und schliesslich der Gründung einer zugehörigen Residenzstadt „auf der grünen Wiese“ bildete hier allerdings nicht das übersteigerte Repräsentationsbedürfnis des Landesherrn, sondern der verheerende Brand des bisherigen alten Residenzschlosses in der kleinen Hauptstadt Strelitz im Jahre 1712. Erst 11 Jahre zuvor, im Jahre 1701, war das neue Herzogtum durch eine brüderliche Landesteilung entstanden und man hatte das alte Strelitzer Schloss kostbar und aufwendig zur neuen fürstlichen Residenz ausgebaut. Das dem Herzog liebgewordene Jagdschloss Glienke am nahen Zierker See diente als Interimssitz bis bald klar war, das man hier „wegen seiner angenehmen Lage, gesunder Luft und Wassers, auch truckenen Grund und Bodens“ das Jagdhaus zur neuen dauerhaften Residenz erheben und entsprechend ausbauen wolle. Bereits 1719 begannen die ersten Arbeiten am Lustgarten hinter dem fürstlichen Wohnhaus in Glienke, das nunmehr für den Ausbau als Residenzschloss auserkoren war. Die Pläne für den grossen Schlossumbau entwarf der aus Braunschweig nach Strelitz berufene und 1723 zum Hof- und Lustgärtner bestallte spätere herzogliche Baumeister Christoph Julius Löwe. 1731 war das neue Residenzschloss fertiggestellt und es begann eine bewegte Schlossgeschichte. Als das neue Schloss fertig war, entschied sich Herzog Adolf Friedrich III. ganz aus praktischen Erwägungen für eine planmässige Stadtneugründung neben dem neuen Residenzschloss und begründete im Jahre 1733 die auf dem Reissbrett vom Schlossbaumeister Christoph Julius Löwe entworfene Residenzstadt Neustrelitz. Ihren Grundriss plante Löwe als einen achtstrahligen Stern mit einem grossen quadratischen Marktplatz in der Mitte. Herzstück dieser barocken Neuschöpfung war und blieb aber das Residenzschloss, das die Herzöge und späteren Grossherzöge von Mecklenburg-Strelitz bis 1918 bewohnten und immer wieder baulich verändert haben. Namhafte Künstler und Architekten wie Friedrich Wilhelm Buttel, Friedrich August Stüler und Albert Geyer prägten das Erscheinungsbild des grossen Gebäudekomplexes, der durch einen Erweiterungsbau von 1905 bis 1909 seine endgültige Form mit dem stadtbildprägenden Kuppelturm erhielt. Nach dem Ende der Monarchie zogen u. a. der Landtag und das neu geschaffene Landesmuseum in die Schlossräume ein. Zur Zeit der NS-Diktatur wurden grosse Teile des Schlosses als „Führerschule des Berliner Hochschul-Institutes für Leibesübungen“ genutzt. Die Geschichte des bedeutenden Schlosses fand in der Nacht vom 29. Zum 30. April 1945 ein jähes Ende, als ein Grossfeuer den historischen Bau in Schutt und Asche legte. Bis 1950 wurde die Brandruine bis auf die Keller beräumt und jene Lücke im Stadtbild geschaffen, die bis heute besteht und als schmerzhaft empfunden wird. Das Herzstück der Barockstadt ist verschwunden und all die umliegenden Gebäude wirken wie verloren, die Terrassen des schönen Schlossgartens führen ins Nichts. Nach langen und umfangreichen Archivstudien gelingt es dem Autor, neue Aspekte aus der fast 200jährigen Baugeschichte des Schlosses mit bislang unbekannten Bauentwürfen in den Kontext einer umfassenden kunst- und baugeschichtlichen Würdigung zu stellen. Das vorliegende, reich bebilderte und mit Grundrissen und Plänen ausgestattete Buch zeichnet erstmalig so umfassend und anschaulich die Geschichte dieses bedeutenden fürstlichen Residenzschlosses nach und möchte einen Beitrag zur aktuellen Wiederaufbaudiskussion leisten.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 21.10.2020
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Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst
27,90 CHF *
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Ein weiterer von Bernet bearbeiteter Band versammelt vierundvierzig biographische Porträts von Personen, die das Schicksal dieser Gemeinschaft im zwanzigsten Jahrhundert getragen und geprägt haben. Zu den Auswahlprinzipien erklärt der Autor: 'Es sollen alle Persönlichkeiten aufgenommen werden, die einerseits im öffentlichen Leben wirkten, sei es als Politiker, Künstler oder Wissenschaftler, und die gleichzeitig im Quäkertum verwurzelt waren' (Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst, 7). Formales Kriterium ist eine Mitgliedschaft in der 'Deutschen Jahresversammlung', der zentralen organisatorischen Instanz des deutschen Quäkertums. Jeder Beitrag steht für sich; eine Geschichte der Jahresversammlung oder gar der Quäkergemeinschaft insgesamt ist nicht beabsichtigt. Doch wird ihr auf eine fruchtbare Weise vorgearbeitet; jedenfalls erhalten sowohl die älteren Standardwerke von Wilhelm Hubbsn und Heinrich Otto wie auch Hans A. Schmitts 'Quakers and Nazis' (Columbia, Miss. USA 1997) eine erwünschte Ergänzung und in vielen Details wichtige Korrekturen. Betrachtet man die sehr geringe Mitgliederzahl der Quäker in Deutschland (sie betrug zu keinem Zeitpunkt im zwanzigsten Jahrhundert mehr als fünfhundert; gegenwärtig sind es etwa zweihundertundfünfzig Personen), so ist das Mass an kultureller Aktivität, auch an politischem Engagement und überhaupt an öffentlicher Wirksamkeit erstaunlich gross. Zahlreiche Einzelbiographien stehen für die enge Beziehung zwischen Quäkertum, SPD und Deutscher Friedensgesellschaft, bisweilen auch den Religiösen Sozialisten und der Frauenbewegung. Doch auch die Herkunft aus dem liberalen Protestantismus spielt in manchen Lebenswegen eine wichtige Rolle (Ruth Eisner von Grunow, Margarete Geyer, Gertrud von Petzold, Rudolf Schlosser). Heinz Kappes, Pfarrer der Badischen Landeskirche und Karlsruher SPD-Stadtrat, trat der 'Religiösen Gesellschaft' 1934 bei. Der Theologe Emil Fuchs war seit 1933 Mitglied. Durch ihn kam auch Hermann Mulert, der Herausgeber der 'Christlichen Welt', in Kontakt zur sächsischen Quäkergruppe, der er sich 1943, unter dem Eindruck des kirchlichen Versagens im Dritten Reich, anschloss. Der sächsische Pfarrer Wilhelm Mensching (1887-1964) stand den Quäkern nahe, trat der Jahresversammlung aber nicht bei. Bernets Recherchen und Schilderungen sind oftmals erste Schritte; sie öffnen das Thema für wreitere Forschungen. Etliche der von ihm Porträtierten haben Lebenserinnerungen verfasst, die in Manuskriptform vorliegen und bisher nicht beachtet worden sind. Für eine Beschreibung des sozialen Milieus, aus dem heraus sich das deutsche Quäkertum entwickelt und gestaltet hat, sind sie natürlich von unschätzbarer Bedeutung. Ein Gewinn wird auch die für 2008 und 2009 im Olms-Verlag angekündigte dreibändige Ausgabe 'Deutsche Quäkerschriften' sein. Auf weit über eintausend Seiten sollen hier in solider Edition ca. dreissig historisch bedeutsame Texte aus der Quäkerliteratur zur Verfügung gestellt werden. Die Ausgabe wird gewiss dazu führen, dass das freigeistige Erbe der Quäker stärker als bisher in die aktuellen religions- und kulturwissenschaftlichen Erörterungen einbezogen wird. Mitteilungen der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft, München 2008, Band 20/21, Seite 147-148 Eine weitere Rezension: Stefan Jordan In: 'Historische Zeitschrift ', Band 288 (2009), Seite 493-494.

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Stand: 21.10.2020
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Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst
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Ein weiterer von Bernet bearbeiteter Band versammelt vierundvierzig biographische Porträts von Personen, die das Schicksal dieser Gemeinschaft im zwanzigsten Jahrhundert getragen und geprägt haben. Zu den Auswahlprinzipien erklärt der Autor: 'Es sollen alle Persönlichkeiten aufgenommen werden, die einerseits im öffentlichen Leben wirkten, sei es als Politiker, Künstler oder Wissenschaftler, und die gleichzeitig im Quäkertum verwurzelt waren' (Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst, 7). Formales Kriterium ist eine Mitgliedschaft in der 'Deutschen Jahresversammlung', der zentralen organisatorischen Instanz des deutschen Quäkertums. Jeder Beitrag steht für sich; eine Geschichte der Jahresversammlung oder gar der Quäkergemeinschaft insgesamt ist nicht beabsichtigt. Doch wird ihr auf eine fruchtbare Weise vorgearbeitet; jedenfalls erhalten sowohl die älteren Standardwerke von Wilhelm Hubbsn und Heinrich Otto wie auch Hans A. Schmitts 'Quakers and Nazis' (Columbia, Miss. USA 1997) eine erwünschte Ergänzung und in vielen Details wichtige Korrekturen. Betrachtet man die sehr geringe Mitgliederzahl der Quäker in Deutschland (sie betrug zu keinem Zeitpunkt im zwanzigsten Jahrhundert mehr als fünfhundert; gegenwärtig sind es etwa zweihundertundfünfzig Personen), so ist das Mass an kultureller Aktivität, auch an politischem Engagement und überhaupt an öffentlicher Wirksamkeit erstaunlich gross. Zahlreiche Einzelbiographien stehen für die enge Beziehung zwischen Quäkertum, SPD und Deutscher Friedensgesellschaft, bisweilen auch den Religiösen Sozialisten und der Frauenbewegung. Doch auch die Herkunft aus dem liberalen Protestantismus spielt in manchen Lebenswegen eine wichtige Rolle (Ruth Eisner von Grunow, Margarete Geyer, Gertrud von Petzold, Rudolf Schlosser). Heinz Kappes, Pfarrer der Badischen Landeskirche und Karlsruher SPD-Stadtrat, trat der 'Religiösen Gesellschaft' 1934 bei. Der Theologe Emil Fuchs war seit 1933 Mitglied. Durch ihn kam auch Hermann Mulert, der Herausgeber der 'Christlichen Welt', in Kontakt zur sächsischen Quäkergruppe, der er sich 1943, unter dem Eindruck des kirchlichen Versagens im Dritten Reich, anschloss. Der sächsische Pfarrer Wilhelm Mensching (1887-1964) stand den Quäkern nahe, trat der Jahresversammlung aber nicht bei. Bernets Recherchen und Schilderungen sind oftmals erste Schritte; sie öffnen das Thema für wreitere Forschungen. Etliche der von ihm Porträtierten haben Lebenserinnerungen verfasst, die in Manuskriptform vorliegen und bisher nicht beachtet worden sind. Für eine Beschreibung des sozialen Milieus, aus dem heraus sich das deutsche Quäkertum entwickelt und gestaltet hat, sind sie natürlich von unschätzbarer Bedeutung. Ein Gewinn wird auch die für 2008 und 2009 im Olms-Verlag angekündigte dreibändige Ausgabe 'Deutsche Quäkerschriften' sein. Auf weit über eintausend Seiten sollen hier in solider Edition ca. dreissig historisch bedeutsame Texte aus der Quäkerliteratur zur Verfügung gestellt werden. Die Ausgabe wird gewiss dazu führen, dass das freigeistige Erbe der Quäker stärker als bisher in die aktuellen religions- und kulturwissenschaftlichen Erörterungen einbezogen wird. Mitteilungen der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft, München 2008, Band 20/21, Seite 147-148 Eine weitere Rezension: Stefan Jordan In: 'Historische Zeitschrift ', Band 288 (2009), Seite 493-494.

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